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Martin Opitz
Epigramma an die Asterien
Ob schon dein rother Mundt ist einer Rosen gleich, Wo er wirdt andre sich zuküssen unterfangen, So wünsch ich, daß er doch werd also weiß und bleich, Als mir von Liebes Pein sein worden meine Wangen.
An die Cynthia.
DV gabest mir zwey Küß / ich gab dir wieder zwey Jetzt zürnest du mit mir / vnd schlegst die Augen nieder / Weil ich nun hör / daß es dir zu entgegen sey / Geb ich dir deine Zwey / gib du mir Meine wieder.
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Opern:
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Der Kuss des Rattenfängers
PuppenOper von Helmut Otten

Operette:
Das war in Schöneberg im Monat Mai, ein kleines Mädelchen war auch dabei. Das hat den Buben oft und gern geküßt, wie das in Schöneberg so üblich ist. (Lied aus der Operette "Wie einst im Mai", Musik von Walter Kollo)

Küssen ist keine Sünd'
Melodie- Edmund Eysler, aus "Die goldene Meisterin" (1927) West und Schnitzer
Bei der schönen Meisterin Bracht' ich gern den Abend hin, O wie war das wunderbar' Wenn der Mann im Wirtshaus war; Und wie man sich oft vergißt, Hab' ich einmal sie geküßt, Mir war ob der Sünde bang, Sie aber lustig sang: Küssen ist keine Sünd' Mit einem schönen Kind; Lacht dir ein Rosenmund, Küß ihn zu jeder Stund'! Pflücke die Rosen kühn, Die dir am Wege Blüh'n, Nimm dir, was dir bestimmt, Weil's sonst ein andrer nimmt. Wie ich als Geselle dann Mir die schönste Maid gewann, Mußt ich schwören der Marie, Das ich keine küß als sie. Wie sie leise frug dabei, Ob das keine Sünde sei, Lehrt ich sie mit klugem Sinn Das Lied der Meisterin: Küssen ist keine Sünd' . . . .

"Das Kussverbot"

"Gruß und Kuß aus der Wachau"
von Jara Benes

Die Frau ohne Kuß
Walter Elimar Kollo 1924 Berlin |
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