|

Ein Handkuß ist zwar sehr galant, Doch bleibt an manchen Orten, Wie an der Donau Strand, Er nur bei - leeren Worten Friedrich Willibald Wulff

Leonardo DiCaprio küßt in "Titanic" Kate Winslet die Hand
 Plakat - Operette
Der Handkuß
(Aus "Gedichte", 1889) Detlev von Liliencron
Viere lang, Zum Empfang, Vorne Jean, Elegant, Fährt meine süße Lady.
Schilderhaus, Wache raus. Schloßportal, Und im Saal Steht meine süße Lady.
Königin, Hoher Sinn. Deren Hand, Interessant, Küßt meine süße Lady.
Hofmarschall. Pagenwall. Sehr graziös, Merveillös Knickst meine süße Lady.
Viere lang, Vom Empfang, Vorne Jean, Elegant, Kommt meine süße Lady.
Nun wie war's Heut bei Zars? Ach, ich bin Noch ganz hin, Haucht meine süße Lady.
Nach und nach, Allgemach, Ihren Mann Wieder dann Kennt meine süße Lady.

 alte Postkarte

Der Handkuß #2
Grußform der Ehrerbietung, die mit dem spanischen Hofzeremoniell Ende des 16. Jh nach Dtschl. kam; andernorts , z.B. in Österreich, ist er gegenüber Damen noch weiter verbreitet. In der lat. Liturgie ist der Handkuß ein seit der Liturgieform des 2. Vatikan. Konzils nicht mehr weitverbreitetes Ehrenrecht der Bischöfe und Prälaten (als Zeichen der Glaubensgemeinschaft und der Verehrung der in dem Ring eingeschlossenen Reliquie). dtv lexikon 1999 (Band 7)

Der Handkuß #3
Handkuß, ehrerbietige Begrüßung einer Dame durch einen Herrn, vom spanischen Hofzeremoniell Ende des 16. Jh. am Wr. Hof übernommen. >>> http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.h/h156701.htm

Der Handkuß #4
Ein Handkuß bedeutet Verehrung. Küßt ein Mann die Innenfläche der Hand, drückt das sein Begehren und Verlangen aus. Beim Handkuß darf nie die Hand der Dame an den Mund geführt werden und die Lippen dürfen die Hand auch nicht berühren.





|