
Kusskrankheit
Pfeiffer‘sches Drüsenfieber, infektiöse Mononukleose, Kissing Disease = Kusskrankheit
Was ist das?
Das Pfeiffersche Drüsenfieber ist eine Virusinfektion, die durch das Epstein-Barr-Virus (EBV) ausgelöst wird. Häufig findet man auch die Bezeichnung "Kusskrankheit". In der Fachsprache heißt sie infektiöse Mononukleose. Am häufigsten betroffen sind junge Erwachsene. Der Altersgipfel liegt zwischen 15 bis 19 Jahren. Aber auch Kindergartenkinder und Grundschulkinder sind häufiger betroffen. >>> http://www.medizinfo.com/kinder/infektion/pfeiffer.htm
Das Epstein-Barr-Virus gehört zu den humanen Herpesviren und ist sehr verbreitet. Bei 95 Prozent der Erwachsenen weltweit lässt sich eine durchgemachte EBV-Infektion nachweisen. Das Virus befällt Zellen im Nasenrachenraum sowie eine Untergruppe der weissen Blutkörperchen (B-Lymphozyten). Es ist nach Ansteckung noch bis zu anderthalb Jahre im Speichel nachweisbar und kann auch später immer wieder ohne Krankheitszeichen über den Speichel in geringer Zahl ausgeschieden werden und so zu Neuinfektionen führen (Kissing disease = Kusskrankheit). Eine Übertragung über Bluttransfusionen ist selten. >>> http://www.getwellness.ch/index.asp?1020|4758
Wie wird es übertragen?
Das Epstein-Barr-Virus wird hauptsächlich durch Tröpfchen und über den Speichel übertragen, zum Beispiel durch Küssen (daher das engliche Synonym Kissing-Disease). Die Infektion kann aber auch durch Husten, Niesen oder über Trinkgefäße erfolgen (Tröpfcheninfektion). Der Zeitraum zwischen Ansteckung und Ausbruch der Krankheit (Inkubationszeit) ist sehr unterschiedlich. Bei Kindern beträgt die Inkubationszeit etwa zehn Tage, bei Jugendlichen zwischen 30 und 50 Tagen. Nicht jeder, der mit einer infizierten Person Kontakt hatte, erkrankt. Erwachsene sind bis zu 98 Prozent immun. >>> http://www.schmedi.de/pdf/infos2.html#was
Welche Anzeichen treten beim Pfeifferschen Drüsenfieber auf?
Die Erkrankung beginnt meist mit grippeähnlichen Symptomen.
Typisch sind schmerzhafte und meist dick geschwollene Lymphknoten - besonders am Hals. Es können aber auch alle Lymphknoten des Körpers betroffen sein.
Halsschmerzen mit geschwollenen Mandeln, auf denen sich ein dicker, grau-weißer Belag bildet
Fieber
Müdigkeit, Abgeschlagenheit
Muskelschmerzen
Kopfschmerzen
Manche Kinder haben Bauchschmerzen. Die Ursache hierfür ist eine Vergrößerung der Milz und der Leber.
Selten tritt ein Hautausschlag auf. Man erkennt ihn an den mit Pünktchen übersäten rötlichen Stellen am Körper. Das Pfeiffersche Drüsenfieber kann bei Kindern unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Manche haben hohes Fieber und fühlen sich schwer krank, andere zeigen trotz Ansteckung überhaupt keine Symptome. Krankheitssymptome halten meist ein bis zwei Wochen an. Manche Kinder sind aber noch Wochen und Monate danach müde und abgeschlagen. >>> http://www.netdoktor.at/krankheiten/Fakta/mononukleose.htm
Der Verlauf und mögliche Auswirkungen
Das Pfeiffersche Drüsenfieber verläuft in der Regel harmlos, wenn auch für den Patienten unangenehm. Bei über der Hälfte der Fälle schwillt während der Erkrankung die Milz, seltener auch die Leber durch die Bauchdecke tastbar an. Bei jedem zehnten Patienten entsteht eine vorübergehende Gelbsucht. Die Größe der Milz bedarf der Überprüfung durch den Arzt. Denn: Wird sie zu groß, so kann sie bei Belastung reißen. Das Risiko für einen Milzriss wird mit 1 zu 1000 Fällen angegeben. >>> http://www.lifeline.de/cda/ci/text/show_print/1,1922,429,00.html
Was Sie tun können
Bettruhe in der akuten Phase, um dem Körper die nötige Kraft zur Virusabwehr zu geben. Die Beschwerden können mit Tabletten, die das Fieber senken, entzündungshemmend und schmerzstillend wirken (z.B. Paracetamol) gelindert werden. Wegen der Gefahr eines Milzrisses soll zwei Monate lang nicht schwer gehoben werden. >>> http://www.meine-gesundheit.de/krank/texte/pfeiff.htm
Die Krankheit verschwindet, das Virus bleibt
In vielen Fällen bleibt das Virus im Körper, vorwiegend in den Lymphknoten zurück. Dies kann durch die noch vorhandenen Antikörper nachgewiesen werden. Durch die für das Virus charakteristische langsame Vermehrung, kann es auch noch Jahre nach der Erstinfektion eventuell zu einer Zweitinfektion kommen. >>> http://www.clickfish.com/clickfish/guidearea/wissenbildung/biologie/virologie/archiv2001/120201.article.html?nr=0001
Austausch
In folgendem Forum kann man sich über das Pfeiffsche Drüsenfieber austauschen und hoffentlich Rat finden: >>> http://www.med1.de/Forum/Infektionen/
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